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Schwefel und Wasser eine frühe Medizin

(*Eine plakative Veröffentlichung des Solebades der Fachklinik für Rheumatolgie und Orthopädie in Bad Bentheim)


Bereits im Jahre 1711
wurde historisch dokumentiert, dass die ersten rheumatisch erkrankten Patienten Linderung in der Schwefelquelle Bad Bentheim suchten. Damals waren es überwiegend Patienten mit Gichterkrankungen und nicht weiter klassifizierten anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Die Historie vor Ort weist darauf hin, dass verletzte oder waidwund gejagte Tiere aus dem Bad Bentheimer Wald die Schwefelquelle aufsuchten , um auch hier Linderung zu bekommen.

Wie die neue Forschung zeigt, steht Schwefel im Bereich der chemischen Periodentabelle nicht weit entfernt von Jod und hat auch einen desinfizierenden, wundheilfördernden Effekt. Hinzu kommt, dass die Haut in Schwefelquellen so genannte endogen Opiate produziert mit nachfolgender schmerzstillender Wirkung. Schwefel dringt in die Haut ein, spuren gelangen auch ins Blut. Spezifische Eiweiße werden im Hautniveau verändert mit Änderung ihrer biochemischen Aktivität. Schwefelbäder haben eine deutlichen Einfluss auf Entzündungsvorgänge und die Immunreaktion. Es kommt zu einer Reizsetzung über die Haut und Schleimhäutte. Letztlich resultieren hieraus Umstimmungsprozesse, die anfangs zu einer Aktivierung von Beschwerden führen können, nachfolgend zu einer deutlichen Besserung. Dieses gilt insbesondere für krankhafte Veränderungen an der Haut. Es gibt sehr gute Erfahrungen mit Schwefelbädern bei Krankheitsbildern wie Neuredemitis, Psoriasis, Autoimmunerkrankungen, wie Sklerodermie und systemischer Lupus erythemataodes, entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen.

Bei einer „Schwefel-Badekur“ scheinen spezielle immunoligische Abwehrreaktionen trainiert zu werden. Es kommt zu hormonellen und immunoligischen Verbesserungen. Häufig bei chronischen Entzündungen, deutliche Verbesserung der Durchblutung. Beschwerden im Sinne einer Polneuropathie (Nervenschädigungen an Armen und Beinen, Restless-leg-Syndromen) zeigen eine Verbesserung. Bei Therapien über vier Woche: Nachweis von Verbesserung der Stressbewältigung im Alltag. Selbstheilungskräfte werden normalisiert und Heilungsprozesse gefördert.


In der Fachklinik Bad Bentheim bestehen seit Jahrzehnten sehr gute Erfahrungen mit der hiesigen Schwefelmineral-AQuelle bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, so auch bei orthopädischen Leiden, bei allergischen Reaktionen und weiteren Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Psoriasis vulgaris mit verschiedenen Verlaufsnormen, Verbesserung bei Durchblultungsstörungen sowie Polyneuropahtie.

Quelle - *Plakative Veröffentlichung der Fachklinik für Dermatologie und Rheumatologie in Bad Bentheim

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