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Das BAUHAUS

Eine neue Architektur geht von Dessau um die Welt. Zunächst als Idee, dann als Bewegung und schließlich als Architektur

Das Bauhaus hat auf die Entwicklung der weltweiten Architektur großen Einfluß genommen. Es kann als wichtigste Architekturereignis des 20. Jhs. angesehen werden. Das kommt auch darin zum Ausdruck, daß die ganz großen Künstler - wie Klee, Kandinsky, Feiniger, Schlemmer - dieser Zeit sich mit de Ideen eines formalen künstlerischen Austausches  zusammen fanden. Diese Einmaligkeit wird der Bauhaus-Fähigkeit zugeschrieben, Künstler zusammen zu bringen und zusammen arbeiten zu lassen. Die fundamentale  BAUHAUS-Bedeutung wird auch heute noch nicht genügend gewürdigt, obschon sie bis in unsere Zeit hinein wirksam ist.

Diese Künstlerriege gehörte einer Nachkriegsgeneration an, die aus Fehlern lernen wollte und alles anders machen wollte. Nachkriegserlebnisse waren prägend.

Großen Anteil an der BAUHAUSIDEE hatte der Architekt Walter Gropius. Er ersann die Bezeichnung “Bauhaus”. Was im Mittelalter beim Dombau die „Bauhütten“ waren, sollte jetzt das „Bauhaus“ als Treff zum Gedankenaustausch und zur Zusammenarbeit vieler Künstler werden. Eine künstlerische Grundausbildung war angestrebt. Es hieß nahezu für die Bauhäusler wörtlich: „Der Künstler ein Handwerker und der Handwerker ein Künstler“.

Gropius und seine “Bauhäusler” wollten dem Leben einen neuen Sinn geben. Aufregend und anders sollten die neue Gebäude sein, vor allem ganz anders als in der Kaiserzeit.  Aber die junge Republik sah das nicht ganz so. Und 1933 war dann alles zu Ende. Das neue Regime duldete keine neue Architektur.  Das sah man auf der Welt aber anders . Der Bauhaus-Gedanke ist bis heute lebendig.

 

Kleine Bauhaus-Geschichte

Im Jahre 1906 – wird in Weimar eine Kunstgewerbeschule von Großherzog von Sachsen-Weimar gründet. Henry van de Velde wird Leiter dieser Institution. Hier baut er das Nietzsche-Haus und den Jugendstilbau der Universität.

Im Jahre 1919 übernimmt Walter Gropius die Leitung. Er strukturiert die Schule neu. Sie erhält den Namen „Bauhaus“. Mit ihm nimmt in der Architektur die kubische Formensprache Einzug.

In den Jahren 1924/25 setzt aufgrund politscher Veränderung die Auflösung ein. Es erfolgt die Verlagerung nach Dessau.

Im jahre 1928 tritt Walter Gropius als Leiter zurück. Mies van der Rohe wird Nachfolger.

Im Jahre 1932 wird die Schließung durch das Stadtparlament von Dessau beschlossen.

Nach 1945 wird stellvertretend die „Hochschule für Architektur und Bauwesen“ gegründet. Die späteren Architekten, verantwortlich für die Plattbauten, werden hier ausgebildet. Das Gedankengut der Gründer war nicht mehr gefragt. Erst mit der Wende besann man sich der Gründergedanken.

Das Studienangebot heute ist weltoffen und umfasst Architektur, Stadtplanung, Bauingenieurwesen mit  Schwerpunkten umweltgerechtes Bauen sowie Produkt-Design, Kunst, visuelle Kommunikation. Auf die stattliche Ahnenreihe ist man heute besonders stolz.

(Quelle: Öffentl. Publizitätsraum)

 

 

 

 

 

 

 

 

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