zur Haus & Technik Startseite

Alles für Bad und Heizung!

Flächenheizungen

Der Grund für die große Beliebtheit der Fußbodenheizung ist die Behaglichkeit, die diese Heizform ausstrahlt. Selbst im Winter kann derjenige, der gern barfuß läuft, dies in einer Wohnung mit Fußbodenheizung tun, ohne frieren zu müssen. Zudem ideal: Bei einer Fußbodenheizung werden Staubaufwirbelungen weitgehend vermieden. Durch die gleichmäßige Flächenwärme wird die Vermehrung der unliebsamen Hausstaubmilbe sowie auch Schimmelpilzbildung verhindert.

Die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung war in der Vergangenheit nur mit großem Aufwand möglich. Kermi bietet mit der Anschlussgarnitur xlink und dem Dünnschicht-Fußbodenheizungssystem xnet C15 die ideale Lösung für eine Renovierung und Senkung des Energieverbrauchs.

Der cupronova Unterwandheizkörper ist sowohl für den Neubau als auch die Renovierung einsetzbar. Zwei verschiedene Montagevarianten machen es möglich.

Für die Montage auf Massivwänden wird die cupronova-Montageleiste senkrecht an die Wand geschraubt und daran der Unterwandheizkörper befestigt. Bei der Ständerwand-Montage wird der cupronova-Unterwandheizkörper einfach in den zuvor angeschraubten ausziehbaren Befestigungshaltersatz eingeklipst.

Abb.: Hypoplan-Wandheizungssystem von KME.

Fußboden- und Wandheizungen

Die Frage nach der Heizungsart stellt sich jedem Bauherrren, egal ob beim Neubau, der Modernisierung oder bei der Altbausanierung. Sollen nun Heizkörper installiert werden oder eignet sich eine Fußbodenheizung, um den Bedürfnissen nach Wärme und Behaglichkeit gerecht zu werden? Man sollte beide Systeme einfach gegenüberstellen und die jeweiligen Vor- und Nachteile abwägen. Die Überlegung fängt jedoch schon einen Schritt vorher an, denn man muss bereits bei der Planung des Wärmeerzeugers festlegen, welche Art von Wärmesystemen man verwendet. Ist zum Beispiel eine Wärmepumpe geplant, sollte man diese unbedingt mit einer Fußbodenheizung verbinden, da diese Geräte eine geringere Vorlauftemperatur als beispielweise Öl- oder Gasgeräte erzeugen. Im Gegensatz zu einer Altbausanierung macht auch die Erstellung einer Fußbodenheizung beim Neubau mehr Sinn, denn die Rohrleitungen können gleich im Estrich verlegt werden.

Mit einer Fußboden- und Wandheizung für angenehme Wärme sorgen

Die abgestrahlte Wärme bei der Fußbodenheizung wird als behaglich und angenehm empfunden. Die Wärme aus dem Fußboden erwärmt zuerst die Füße und gleitet dann langsam am Körper nach oben. Die Wärme aus den Heizkörpern strömt dagegen direkt nach oben und der Boden bleibt kalt, was vor allem im Bad als unangenehm empfunden werden kann. Durch die Fußbodenheizung kann die Raumtemperatur um mindestens 2 Grad gesenkt werden, dies entspricht einer Energieeinsparung von ca. 10 Prozent. Wenn man die Kosten zwischen Heizkörper und Fußbodenheizung hinsichtlich des Materials vergleicht, wird klar, dass die Fußbodenheizung nicht mehr kostet als die Heizkörper samt passendem Zubehör.

So funktioniert die Fußbodenheizung

Der Aufbau einer Fußbodenheizung ist gar nicht so kompliziert, wie es manchmal erscheint. Der Heizkessel erzeugt warmes Wasser, welches bis zum Heizkreisverteiler gefördert wird. An diesen Heizkreisverteiler sind die Heizschlangen der jeweiligen Räume montiert. Auf jedem Heizkreis ist ein Stellmotor montiert, welcher mit dem Raumtemperaturregler im Raum verbunden ist. Wenn der Raumregler meldet, dass die vorgegebene Raumtemperatur nicht erreicht ist, öffnet der Stellmotor am Heizkreisverteiler den Heizkreis und warmes Wasser durchströmt die Heizschlangen. Bei der Verwendung eines zusätzlichen Badheizkörpers ist es empfehlenswert, ein elektrisch betriebenes Modell zu wählen, da die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung nicht ausreicht, um die volle Heizleistung des Heizkörpers zu aktivieren.

Nass- und Trockensysteme

Bei einer Fußbodenheizung wird in Nass- und Trockensysteme unterschieden. Beim Nasssystem wird Zementestrich eingesetzt, beim Trockensystem befinden sich die Rohre unterhalb des Heizestrichs. Aber bei beiden Systemen wird zur Wärmeverteilung ein Heizkreisverteiler benötigt. Neuere Fußbodenheizungssysteme werden verstärkt für die Gebäuderenovierung konzipiert, ohne dabei in die bestehenden Fußbodenaufbauten einzugreifen.

Wandheizung sorgt für optimale Behaglichkeit

Die für den Menschen angenehmste und gesündeste Wärme ist die Sonnenwärme. Sie besteht hauptsächlich aus langwelliger Wärmestrahlung, die den Körper direkt und nicht über die Umgebungsluft erwärmt. Wer dieses behagliche Gefühl auch in seinen vier Wänden erleben möchte, ist mit einer Wandheizung gut beraten. Sie hilft zudem noch dabei, Heizenergie einzusparen. Strahlungswärme regt wichtige regulierende Hautfunktionen an, hat einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus und stärkt das Immunsystem. Im Winter fehlt den meisten Menschen diese wichtige Energiequelle. Denn die so genannte Konvektionswärme, die herkömmliche Heizradiatoren abgeben, hat diese Wirkung nicht: Sie ist eher kurzwellig und erwärmt vor allem die Luft, was außerdem eine ständige Umwälzung der Luftmassen verursacht. Dies erzeugt jedoch eine trockene und staubhaltige Atemluft, die die Schleimhäute reizt und Erkältungskrankheiten Vorschub leistet.

Die Wärmeabgabe erfolgt bemi Hypoplan-Wandheizungsystem von KME über mineralische Heizflächen an Wand oder Decke, in die Kupferrohrregister eingebettet sind. Hierdurch wird ein hoher Anteil langwelliger Strahlungswärme erzeugt, die durch ihre Ähnlichkeit zur natürlichen Sonnenstrahlung als besonders behaglich empfunden wird. Zudem werden bei dieser Form der Raumheizung praktisch keine Staubpartikel durch umgewälzte Luft aufgewirbelt, wovon vor allem Hausstauballergiker profitieren. Ein weiterer Vorteil: Die Raumgestaltung wird nicht durch Heizkörper eingeschränkt.

© Schensina publizistik 2018 | Suchen + Finden  |  Presse  |  Kontakt  | Datenschutz |  Impressum  |  Sitemap  |  E-Mail: info(at)hausundtechnik.de