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Alles für Bad und Heizung!

Wärmepumpen

Die Nutzung einer Wärmepumpe senkt Ihre Heizkosten auf ein Minimum. Erschlossen wird die Erdwärme dabei durch Sonden im Erdreich, die mittels einer Tiefenbohrung oder durch Ver- legung an der Oberfläche (max. Tiefe 1,50 Meter) eingebracht werden. Aber auch aus der Au- ßenluft oder dem Grundwasser kann eine Wärmepumpe die dort gespeicherte Energie gewinnen.

 

 

Die neue Wärmepumpen-Baureihe WPF E/cool von Stiebel Eltron überzeugt mit den integrierten hocheffizienten Umwälzpumpen und einem hohen Integrationsgrad. Neben den Standard-Bauteilen wie Wärme- pumpenregler, Sicherheitseinrichtungen und Wärmepumpenaggregat sind ein Sole- Druck-Ausdehnungsgefäß, ein Heizungs-Druckausdehnungsgefäß, zwei Hoch- effizienz-Umwälzpumpen, ein Umschaltventil für die Warmwasserbereitung und Schläuche für die Schwingungsentkopplung der Wärme- pumpe im Heizkreis bereits integriert.

Im Innenbereich des Gebäudes wird die bekannte Wärmepumpe geoTHERM von Vaillant aufgestellt. Die Außeneinheit des Systems wird im Garten positioniert. Sie enthält einen Ventilator, einen Wärme- tauscher und hydraulische Komponenten. 

Weder Bohrungen noch Erdkollektoren sind dafür erforderlich. Unter anderem auch des- wegen, eignet sich das System ideal für den Baubestand mit bereits angelegtem Garten.

Inverter-Wärmepumpen

Die Winter werden wärmer und die Sommer heißer. Temperaturen von mehr als +30° C sind im Sommer keine Seltenheit. Neben dem Heizen spielt auch das Kühlen eine immer wichtigere Rolle. Ein Grund mehr, eine REMKO Inverter-Wärmepumpe einzu- bauen. Im Winter arbeitet die Wärmepumpe als energieeffiziente Heizung, im Sommer sorgt das wasserführende System für eine gute Klimatisierung.

Roth bietet die zukunftsweisenden Hybrid-Wärmepumpensysteme, die in einzigartiger Weise eine Integration von Solarthermie und Wärmepumpe ermöglichen. Im Sortiment sind die Roth Solargeo®-Hybrid-Wärmepumpe (Sole/Wasser) und die Roth Solaraura-Hybrid-Wärmepumpe (Luft/Wasser).

Die Wärmepumpe

Sie nutzt die kostenlose Energie aus der Umwelt und wandelt sie in Heizwärme um. Ihr Kühlschrank entzieht seinem Inneren Wärme und gibt sie nach außen ab. Die Wärmepumpe entzieht der Umwelt - Erdreich, Wasser oder Luft - gespeicherte Wärme und gibt diese plus der Antriebsenergie in Form von Wärme ins Haus an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab. Die Umwandlung von Wärme niedriger Temperatur zur Wärme höherer Temperatur geschieht in einem geschlossenen Kreislauf mit möglichst geringer elektrischer Antriebsenergie. Die Wärmepumpe stellt heute das modernste Heizsystem dar und ist bei richtiger Auslegung die Heizquelle mit den niedrigsten Betriebskosten und arbeitet am Einsatzort absolut emissionsfrei! Heizen mit Umweltenergie: Das ist wirtschaftlich und umweltfreundlich.

Welche Wärmepumpe? Ein Vergleich der Systeme

Erdwärme, Luft oder Wasser - welche Wärmepumpe am besten geeignet ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Im direkten Vergleich können Sole-Wasser-Wärmepumpen trotz höherer Investitionskosten ihre langfristigen Vorteile ausspielen. Besonders durch die hohe Jahresarbeitszahl kann eine solche Wärmepumpe punkten. Doch auch die anderen Wärmepumpen haben je nach Einsatzzweck und Rahmenbedingungen ihre eigenen Vorzüge. Im Zweifel helfen Fachbetriebe für einen fachmännischen Vergleich weiter.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) bekommt ihre Wärmeenergie aus dem Boden. Entweder wird durch die Sonden diese Wärme aufgenommen, die 50 m bis 250 m tief in das Erdreich gebohrt werden oder von den Erdkollektoren, die auf einer größeren Fläche, dafür aber flach unter der Erde verteilt sind. Die Erdwärmepumpe nutzt die Wärme aus dem Erdreich, um das Heizungssystem zu erhitzen. Durch den elektrischen Antrieb wird das niedrigere Temperaturniveau der Wärmequelle auf ein höheres Temperaturniveau gehoben – einfach gesagt: die Temperatur steigt an. Im Sommer kann die Sole-Wasser-Wärmepumpe auch zum Kühlen genutzt werden. Dafür ist ein zusätzlicher Wärmetauscher nötig, der die Wärme entzieht. Bei einer Benutzung von Erdsonden ist eine passive Kühlung möglich, da in den Tiefen der Erde die nötige kalte Temperatur bereits vorhanden ist und nicht mehr zusätzlich gekühlt werden muss. Über die Fußbodenheizung und Gebläsekonvektoren wird diese Kühle ins Haus abgegeben.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe benötigt 2 Brunnen. Ein Brunnen, um das Grundwasser für die Wärmeabgabe zu gewinnen und einen Schluckbrunnen, der das kalte genutzte Wasser wieder zurückzuführt. Dem abgepumpten Grundwasser wird in der Wärmepumpe die Wärme entzogen. Sie benötigen für die Wärmepumpe in Ihrem Haus einen Platzbedarf von 0,5 m³ bis zu 1 m³, je nach Ausführung. Die Wasser-Wasser-Wärme­pumpe ist in einem Temperaturbereich von 7 °C bis 12 °C einsetzbar und ist somit eingeschränkter als die Luft-Wasser-Wärmepumpe und Sole-Wasser-Wärmepumpe. Das Grundwasser ist die Wärmequelle der Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Angetrieben wird diese Art der Wärmepumpe mit Strom. Eine passive Kühlung ist ebenfalls möglich, da zum Beispiel im Sommer das Grundwasser kälter ist als die Luft und so über die Fußbodenheizung die Temperatur des Hausinneren verringert wird. Diese zweite Betriebsart ist über einen weiteren Wärmeüberträger möglich.

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Wärmequelle einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die Umgebungsluft. Diese kann nahezu überall und mit wenig Aufwand erschlossen werden. Das macht Luft Wärmepumpen universell einsetzbar und besonders interessant für die Sanierung älterer Gebäude und Hei- zungsanlagen. Die Technik kann wahlweise im Gebäude oder außen aufgestellt werden. Im Vergleich zu Sole-Wasser-Wärmepumpen und Wasser-Wasser-Wärmepumpen kommt eine Luft-Wärmepumpe mit weniger Platz aus. Ebenso sind keine Genehmigungen nötig für den Bau eines Brunnens oder die Bohrung einer Erdsonde. Für Gebäude mit wenig Platz im Heizungskeller oder im Garten sind Luft- Wärmepumpen daher eine flexible und kostengünstige Alternative. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist ganzjährig einsetzbar. Je nach Temperatur der Wärmequelle benötigt die Luft-Wärmepumpe mehr Strom, um die gewonnene Wärme zu verdichten und auf die benötigte Vorlauftemperatur für die Heizung zu bringen. Die günstigen Anschaffungskosten dieser Wärmepumpe gleichen die höhreren Betriebskosten damit zu einem gewissen Teil wieder aus.

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