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Haustechnik - Wer machts: Der klempner oder der installateur

An diesen wenigen Bildern soll aufgezeigt werden, welchen Tätigkeitsumfang die Arbeiten eines Klempners oder Installateur - wie er auch bezeichnet wird - haben kann. Neben den ausführenden Arbeiten hat er aber auch noch die ganz besonders wichtige Funktion des Bad- bzw. Heizungsberaters inne. Neuerdings kommen noch Klima und erneuerbare Endergien hinzu.

Am Anfang war es die Sanitärtechnik, die dann die Heizungstechnik intergriet hat und alsbald die Klima-/ und schließlich die Solartechnik. Ganz besonders Anfang des 19. Jhds. befassten sich findige Tüftler aller Couleur mit der Sanitärtechnik.

Der Erfinder des WC - oder "water closet", wie es ursprünlich mit vollem Namen hieß, war Engländer und lebte im 16.Jhd. Bereits um 1590 baute John Harrigton sein erstes "water closet" und wurde dafür geadelt und durfte sich "Sir" nennen.

Das Wasserklosett (WC) in seiner heute noch anzutreffenden Form geht auf eine Erfindung des Engländers Thomas Crappers aus dem Jahre 1872 zurück: Die Ziehspülung. Hierzulande kommt sie nur noch - dank moderner Installationstechnik - selten vor.

Der Installateur und Klempner

Eine erforderliche Begriffsbestimmung, da diese Bezeichnung unterschiedlich verstanden wird von Nord nach Süd unserer Republik und vom Installateur häufig genug vom Kunden eine Berufserklärung verlangt wird: Was ist ein Klempner und was macht er.

Wenn der Wasserhahn tropft, das Bad oder die Heizung modernisiert werden soll, muss der Klempner ran. So denken viele Hauseigentümer. Doch hier handelt es sich um einen weit verbreiteten Irrtum. Das Klempnerhandwerk ist ein traditionsreiches, aber zugleich hoch spezialisiertes Metallhandwerk zur Herstellung von qualitativ hochwertigen Metalldächern und -fassaden.

Ob beim Neubau oder bei der Modernisierung, ob beim Repräsentativbau oder beim Einfamilienhaus – das Klempnerhandwerk realisiert die Dach- oder Fassadenbekleidung mit Materialien wie Kupfer, Titanzink, Aluminium und Edelstahl. Insofern bietet der Klempner ein geschlossenes Leistungsspektrum rund um das Metalldach und die –Fassade, klärt der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZHVSHK) auf.

Schneiden, Kanten, Falzen und Löten von Blechen sowie die Befestigung dieser Bauteile an Baukörpern gehören zu den Tätigkeitsfeldern dieses Berufes. Dabei stellen sich im Alltag unterschiedliche Aufgaben: Klempnerbetriebe fertigen und montieren zum Beispiel Dacheindeckungen und Fassadenbekleidung, Regenrinnen und Regenfallrohre, Dachgauben und Schornsteinbekleidungen. Dabei arbeite der Klempner oft an denkmalgeschützten Gebäuden oder Repräsentativbauten. In der Gegenwartsarchitektur spielen Metalle an Dach und Fassade eine immer größere Rolle. Hier ist der Klempner Ansprechpartner für alle Fragen zur Planung und Ausführung von Metalldächern und –Fassaden.

Werkzeuge eines Klempners sind heutzutage nicht mehr nur die Blechschere und die Kantbank, sondern auch computergesteuerte Schneide- und Umformmaschinen werden eingesetzt.

Nach der Ausbildung bieten sich verschiedenen Fortbildungsmöglichkeiten an. Bei erlangter Fachoberschulreife ist auch ein Fachhochschulstudium zum Diplomingenieur möglich. Bei entsprechender Qualifikation und Eintragung in die Handwerksrolle sind zusätzlich Arbeiten im Dachdeckhandwerk vom Klempner durchführbar.

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